|
Die
Opferung verbindet verschiedenste Elemente zu einer harmonischen Einheit.
Ursprünglich bestand sie wohl nur aus einem Oremus und der dazu gehörigen
Oration. Dazwischen wurde die Bereitung der Opfergaben still vollzogen.
Diese beiden Elemente sind noch immer vorhanden und bilden gleichsam den
Rahmen für die ganze Opferung, nämlich das Oremus am Anfang und die
Secret
am Ende. Im Laufe der Zeit wurde die Opferbereitung mehr und mehr
angereichert bis hin zur heutigen Gestalt.
Offertorium
Nach
dem Dominus vobiscum mit Oremus liest der Priester den Offertoriumsvers.
Ursprünglich war dies ein Begleitgesang zur Opferung, ähnlich wie zu Beginn
der Messe der Introitus.
 |
|
Enthüllung des Kelches
Dann
wird der Kelch feierlich enthüllt. Der Priester legt das gefaltete
Kelchvelum seitlich auf den Altar, und die Ministranten geben nach deutschem
Brauch ein Glockenzeichen, um die Aufmerksamkeit der Gläubigen auf die
beginnende Opferhandlung zu lenken.
|
| |
|
|
|
Opfergabe
Die zu
bereitenden Opfergaben sind in erster Linie die materiellen Gaben von Brot
und Wein. Sie werden durch die Hände des Priesters dargebracht, um bei der
Wandlung zum Opferleib und Opferblut Christi zu werden.
Gleichzeitig aber stehen die materiellen Gaben symbolisch für ein geistiges
Opfer, welches nicht nur der Priester, sondern zugleich mit ihm auch die
anwesenden Gläubigen kraft ihres in der Taufe erworbenen allgemeinen
Priestertums darbringen sollen.
|
| |
|
|
 |
|
Opferung des Brotes
Der
Opfergestus der Erhebung der runden goldenen Patene mit der daraufliegenden
Hostie wird begleitet von der Bitte, Gott möge die Opfergabe annehmen, ihm
zur Ehre und uns zum Heil: „Heiliger Vater, allmächtiger ewiger Gott, nimm
diese makellose Opfergabe [immaculatam hostiam] gnädig an. Dir, meinem
lebendigen, wahren Gott, bringe ich, Dein unwürdiger Diener, sie dar für
meine unzähligen Sünden, Fehler und Nachlässigkeiten. Ich opfere sie auf für
alle Umstehenden und alle Christgläubigen, für die Lebenden und
Verstorbenen. Gib, dass sie mir und ihnen zum Heile gereichen für das ewige
Leben. Amen.“
Das
Oblationsgebet spricht von einer immaculata hostia [= makellose
Opfergabe].
Damit ist gesagt, dass ganz selbstverständlich jede Gabe zur Ehre Gottes
nicht anders sein soll als makellos rein.
|
| |
|
|
|
• Das Wort
hostia [= Opfergabe] meint zunächst die materielle Opfergabe,
nämlich das Brot. Nach dem Wunsch der Kirche soll nämlich die Opfermaterie
von Brot und Wein mit Sorgfalt hergestellt und makellos rein sein: reines
Weizenbrot und reiner Traubenwein, immaculata hostia.
Ganz
ähnlich war es bei den vorbildlichen Opfergaben im Alten Bund. Auch sie
sollten immaculata hostia sein, denn so sprach Gott durch Moses zu den
Israeliten: „Nehmt einen Ziegenbock zum Sündopfer sowie ein Kalb und ein
Lamm zum Brandopfer, beide einjährig und fehlerlos [sine macula].“ (Lev 9,3)
Vom Opfer des Erstlingswurfes heißt es: „Hat er einen Makel [= maculam],
sei
es, dass er blind oder lahm oder sonst mit einem bösen Fehler behaftet ist,
so opfere ihn dem Herrn, deinem Gott, nicht!“ (Dt 15,21)
•
Gleichzeitig weist die Hostie über sich selbst hinaus. Als Brot steht sie
stellvertretend für die Grundbedürfnisse des Menschen und ist so Symbol für
den Menschen selbst. Während die Hostie auf der Patene geopfert wird, sollen
auch die Gläubigen ihr Opfer darbringen, indem sie ihre persönliche Hingabe
erneuern und gleichsam sich selbst geistigerweise mit auf die Patene legen.
Verbunden mit dem Opfer Christi möge Gott auch die „hostia devotionis
nostrae” [= „Opfergabe unserer Gottergebenheit”, vgl. Secret vom 3.
Adventsonntag] gnädig annehmen.
Auch
das geistige Opfer der Gläubigen soll zur Ehre Gottes makellos sein. Aus
diesem Grund stand ja die gesamte Vormesse unter dem Gedanken der Reinigung.
Die vom Weihwassernehmen an der Kirchentür bis hin zum Evangelium immer
wieder ausgedrückte Bitte um ein reines Herz zielte genau darauf hin, uns
selbst für Gott als immaculata hostia zu bereiten. So spricht der Psalmist:
„Ein reines Herz erschaffe mir, o Gott! Erneuere in mir den rechten Geist!
... Denn Schlachtopfer gefallen Dir nicht, und brächte ich Brandopfer dar,
Du möchtest es nicht. Opfer für Gott ist ein zerknirschter Geist; ein
zerknirschtes und zerschlagenes Herz wirst Du, o Gott, nicht verschmähen.“ (Ps
51,12.19) In diesem Zusammenhang denken wir an die Worte des hl. Apostels
Paulus: „Ich ermahne euch ... um der Erbarmungen Gottes willen: Bringt eure
Leiber dar als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer [hostiam
viventem, sanctam, Deo placentem] ... Macht euch nicht die Art dieser Welt
zu eigen, sondern wandelt euch um durch Erneuerung eures Denkens, um zu
prüfen, was der Wille Gottes ist, was gut, wohlgefällig und vollkommen.“ (Röm
12,1 f.)
|
| |
|
|
 |
|
Mischung
Bei der
Bereitung des Kelches gibt der Priester einen Tropfen Wasser in den Wein und
spricht dabei die Worte einer vormaligen Weihnachtsoration: „Gott, Du hast
den Menschen in seiner Würde wunderbar erschaffen und noch wunderbarer
erneuert; lass uns durch das Geheimnis dieses Wassers und Weines teilnehmen
an der Gottheit dessen, der sich herabgelassen hat, unsere Menschennatur
anzunehmen, Jesus Christus, Dein Sohn, unser Herr.“
•
Dieser unscheinbare Ritus weist hin auf die Verbindung von göttlicher und
menschlicher Natur in der Person des Gottmenschen Jesus Christus [hypostatische
Union], wobei der Wein für die göttliche und das Wasser für die menschliche
Natur steht.
•
Zugleich aber geht es um das Geheimnis unserer eigenen Erlösung, denn wie
der Tropfen Wasser in den Wein, so wird der Mensch in der Taufe gleichsam
hineingetaucht in den dreifaltigen Gott. Durch die heiligmachende Gnade wird
er mit göttlichem Leben erfüllt und „teilhaft göttlicher Natur“ (2 Petr
1,4). Noch wunderbarer, als Gott den Menschen ursprünglich erschaffen hat,
wird er im Werk der Erlösung erneuert.
|
| |
|
|
|
Wieder
begegnet uns der Gedanke der Selbstaufopferung, denn der kleine
Wassertropfen fordert uns auf, uns dem ganz zu schenken, der sich uns ganz
geschenkt hat. Und wenn auch all unser armseliges menschliches Tun und
Wirken zur Ehre Gottes im Verhältnis zum unendlich wertvollen Opfer Christi
nicht mehr ist als ein Tropfen Wasser im Vergleich zum Ozean, so wird doch
dieser glückliche Wassertropfen mit dem Opfer Christi vereint und deshalb
dem himmlischen Vater wohlgefällig.
Über
den Mischungsritus sagt das Konzil von Trient: „Endlich mahnt die heilige
Kirchenversammlung, dass es kirchliche Vorschrift für die Priester ist, dem
Wein, der im Kelch geopfert wird, Wasser beizumischen, sowohl deshalb, weil
wohl auch Christus so getan hat, aber auch, weil aus seiner Seite zugleich
mit dem Blut auch Wasser hervorgegangen ist. Dieses Geheimnisses wird durch
die Vermischung gedacht. Und da in der Geheimen Offenbarung des heiligen
Johannes die Völker Wasser genannt werden, so wird die Vereinigung des
gläubigen Volkes mit Christus dem Haupt dargestellt.“ (22. Sitzung [1562],
7. Kapitel)
|
| |
|
|
 |
|
Opferung des Kelches
Während
der Priester den Kelch empor hält, spricht er: „Wir opfern Dir, Herr, den
Kelch des Heiles und flehen Dich, den Allgütigen, an: lass ihn, uns zum
Segen und der ganzen Welt zum Heil, wie lieblichen Wohlgeruch vor das
Angesicht Deiner göttlichen Majestät emporsteigen.”
|
| |
|
|
|
In
spiritu humilitatis
Die mit
dem Opfer Christi verbundene Selbstopferung des christlichen Volkes, die in
den bisherigen Riten sinnbildlich dargestellt wurde, wird nun ganz
ausdrücklich formuliert. Äußerlich nimmt der Priester eine demütig verbeugte
Haltung ein, während die Kirche ihm das Gebet der drei Jünglinge im
Feuerofen in den Mund legt.
Weil
diese drei jungen Helden sich geweigert hatten, das goldene Götzenbild des
Nebukadnezar in Babel anzubeten, ließ der zornige König sie in einen
glühenden Feuerofen werfen, doch mitten in der Feuersglut blieben sie
unversehrt und priesen Gott. Da sie nun aber keine andere Opfergaben hatten,
brachten sie sich selbst Gott zum Opfer dar: „Es ist in gegenwärtiger Zeit
kein Fürst vorhanden, kein Prophet oder Lenker, kein Brand- und
Schlachtopfer, kein Speiseopfer und Räucherwerk, kein Ort, um Erstlingsgaben
zu spenden vor Dir und so Erbarmen zu finden. Doch mit zerknirschtem Herzen
und demütigem Geiste lass uns Aufnahme finden, als kämen wir mit Brandopfern
von Widdern und Stieren und unzähligen fetten Lämmern! So komme unser Opfer
heute vor Dich und möge Dich versöhnen!“ (Dan 3,38 - 40) - Genau so spricht
der Priester: „Lass uns, Herr, im Geiste der Demut und mit zerknirschtem
Herzen bei Dir Aufnahme finden. So werde unser Opfer heute vor Deinem
Angesicht, auf dass es Dir wohlgefalle, Herr und Gott.“
Sehr
schön ist dieser Gedanke ausgedrückt in der Secret des
Dreifaltigkeitssonntags: „Herr, unser Gott, wir bitten Dich: heilige diese
Opfergabe durch die Anrufung Deines heiligen Namens und mache durch sie uns
selber zur vollendeten ewigen Opfergabe für Dich.“
|
| |
|
|
|
Veni
sanctificator
Zum
Veni sanctificator erhebt der Priester genau wie später bei der Wandlung in
Nachahmung Jesu die Augen zum Himmel. Dann zeichnet er mit den Händen einen
Kreis und segnet die Opfergaben. Wesentlicher Inhalt dieses Gebetes ist die
in Wort und Gestus ausgedrückte Bitte um die Herabkunft des Heiligen
Geistes: „Komm, Heiligmacher, allmächtiger ewiger Gott, und segne † dieses
Opfer, das Deinem heiligen Namen bereitet ist.“
Ähnlich
wie das Wunder der Menschwerdung Gottes wird auch die eucharistische
Wesensverwandlung der Kraft des Heiligen Geistes zugeschrieben: „Wie soll
mir dies geschehen, spricht die heilige Jungfrau, da ich keinen Mann
erkenne? Der Erzengel Gabriel antwortet: Der Heilige Geist wird über dich
kommen und die Kraft des Allerhöchsten dich überschatten. Und nun fragst du,
wie das Brot der Leib Christi werde und der mit Wasser gemischte Wein das
Blut Christi? Und auch ich sage dir: der Heilige Geist kommt darüber und
wirkt, was über Sprache und Begriff hinausgeht.“ (Johannes von Damaskus, De
fide orthod. 1. 4, c. 13)
|
| |
|
|
|
Inzens
der Opfergaben
Im
feierlichen Hochamt folgt die Beweihräucherung der Opfergaben und des
Altares. Dieser Ritus fasst die gesamte Opferung noch einmal zusammen.
Das
Gebet zur Segnung des Weihrauchs beruft sich auf die Fürsprache des hl.
Erzengels Michael und erinnert an die vom hl. Apostel Johannes geschaute
himmlische Liturgie: „Ein anderer Engel kam und trat vor den Altar, eine
goldene Rauchschale tragend, und viel Räucherwerk wurde ihm gegeben, dass er
es darbringe unter dem Gebet aller Heiligen auf dem goldenen Altar vor dem
Throne Gottes. Und der Rauch des Räucherwerkes stieg unter den Gebeten der
Heiligen aus der Hand des Engels empor zu Gott.“ (Offb 8,3 f.)
|
| |
|
|
 |
|
Nach
der Segnung erhebt der Priester das Rauchfass zu genau festgelegten, kreuz-
und kreisförmigen Schwingungen über die Opfergaben. Einen ähnlichen
Schwingritus gab es schon in den vorbildlichen Opfern des Alten Bundes:
„Dies alles lege Aaron und seinen Söhnen auf die Hände und lass sie es hin
und her schwingen als Weihegabe vor dem Herrn. Sodann nimm ihnen alles
wieder aus den Händen und lass es auf dem Altar als Ganzopfer in Rauch
aufgehen zu einem lieblichen Wohlgeruch vor dem Herrn.“ (Ex 29,24 f.) Durch
das Schwingen des Rauchfasses über Kelch und Hostie wird ihre Aussonderung
und Bestimmung zur Opfergabe ausgedrückt.
Danach
zieht das Rauchfass ganz feierlich immer weitere Kreise. Auch der
zelebrierende Priester und selbst das anwesende Volk werden inzensiert, um
auf symbolträchtige Weise mit ins heilige Opfer hineingenommen zu werden.
Die
glühende Kohle ist Symbol der göttlichen Liebe. Wie die Weihrauchkörner in
der Glut geschmolzen werden müssen, um dann als angenehmer Opferduft empor
zu steigen, so werden auch unsere guten Werke, Opfer und Gebete erst durch
die Liebe zur Gott wohlgefälligen Gabe: „Wenn ich mit den Zungen der
Menschen und der Engel rede, doch Liebe nicht habe, bin ich ein tönendes
Metall oder eine klingende Schelle. Und wenn ich Prophetengabe besitze und
um alle Geheimnisse weiß und alle Erkenntnis, und wenn ich allen Glauben
habe, dass ich Berge versetze, doch Liebe nicht habe, so bin ich nichts. Und
wenn ich all meine Habe austeile zur Speise für die Armen, und wenn ich
meinen Leib hingebe zum Verbrennen, doch Liebe nicht habe, nützt es mir
nichts.”
(1 Kor 13,1 - 3)
|
| |
|
|
|
Jeder
einzelne Zug des Rauchfasses ist begleitet von Gebetsworten. Während der
Priester die Opfergaben umkreist, spricht er: „Dieser Weihrauch, den Du
gesegnet hast, steige, Herr, zu Dir empor; und es komme herab über uns Deine
Barmherzigkeit.“ Darin enthalten ist eine ganze Theologie des Opfers, denn
in jeder Opferhandlung unterscheidet man zwei Linien: eine aufsteigende und
eine absteigende. Wir bitten Gott, er möge das Opfer annehmen [aufsteigend]
und uns zum Heil seine Gnade schenken [absteigend]. Dies drückt sehr schön
der Weihrauch aus, denn nachdem sich die Weihrauchwolken droben im Gewölbe
der Kirche gesammelt haben, schweben sie langsam wieder herab und werden so
zum Zeichen der auf uns herabkommenden göttlichen Gnade.
Zur
Übergabe des Rauchfasses spricht der Priester: „Der Herr entzünde in uns die
Glut seiner Liebe und die Flamme ewiger Hingabe.“
|
| |
|
|
 |
|
Lavabo
Beim
Lavabo reinigt der Priester gerade die vier Fingerspitzen, mit denen er dann
den Leib des Herrn berühren wird. Dazu sagt der hl. Thomas von Aquin: „Wir
pflegen nicht etwas Kostbares anzurühren, außer mit gewaschenen Händen.
Deshalb erscheint es ganz unschicklich, wenn zu solch einem hohen Sakrament
jemand mit befleckten Händen hinzutritt.“ (S. th. III,83,5 ad 1)
Außerdem bittet das begleitende Psalmgebet noch einmal um eine tiefgreifende
innere Reinigung: „In Unschuld will ich meine Hände waschen und den Altar umschreiten, Herr. Da will ich Deinen Lobgesängen lauschen, will preisen
alle Deine Wundertaten. Ich liebe, Herr, die Zierde Deines Hauses, die hehre
Wohnung Deiner Herrlichkeit ...” (Ps 26,6 - 12)
|
| |
|
|
|
Suscipe
sancta Trinitas
Nach
dem Lavabo erhebt der Priester die Augen zum Kreuz, senkt sie wieder, legt
in leicht verbeugter Haltung die Hände auf den Altar und spricht das
Aufopferungsgebet Suscipe sancta Trinitas: „Heilige Dreifaltigkeit, nimm
diese Opfergabe an, die wir Dir darbringen zum Andenken an das Leiden, die
Auferstehung und die Himmelfahrt unseres Herrn Jesus Christus, zu Ehren der
seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, des heiligen Johannes des Täufers,
der heiligen Apostel Petrus und Paulus, dieser [d. h. deren Reliquien im
Altar ruhen] und aller Heiligen. Lass sie ihnen zur Ehre, uns aber zum
Heile gereichen, und lass die im Himmel unsere Fürsprecher sein, deren
Gedächtnis wir auf Erden feiern.”
|
| |
|
|
 |
|
Orate
fratres
Mit den
Worten: „Betet, Brüder, dass mein und euer Opfer wohlgefällig werde bei Gott
dem allmächtigen Vater“, wendet sich der Priester noch einmal zum Volk,
bevor er endgültig das Innerste des Heiligtums betritt, um - wie Moses -
ganz mit Gott allein zu sein.
Einerseits wird durch die Worte „mein und euer Opfer“ deutlich gesagt, dass
die tätige Teilnahme der Gläubigen in einem wirklichen inneren Mitopfern
besteht und dass Priester und Volk am Altar in heiliger Opfergemeinschaft
verbunden sind. Andererseits wird aus der Antwort des Volkes deutlich, dass
es keinerlei Vermischung geben darf und dass der wesentliche eucharistische
Opferakt allein durch die Hände des zelebrierenden Priesters geschieht: „Der
Herr nehme das Opfer an aus deinen Händen zum Lob und Ruhme seines Namens,
zum Segen für uns und seine ganze heilige Kirche.“
|
| |
|
|
|
Secret
Ihren
endgültigen Abschluss findet die Opferung in der Secret, durch die sich der
Bogen vom anfänglichen Oremus wieder schließt. Ihren Namen trägt sie, weil
sie still [= secreto] gesprochen wird.
Gewöhnlich wird in den wechselnden Texten der Secret ganz besonders der
Opfergedanke betont, wie beispielsweise am Pfingstmontag: „Wir bitten Dich,
o Herr: heilige in Deiner Güte diese Gaben; nimm an dieses geistige Opfer
und mache uns selbst so zur vollendeten Opfergabe für Dich.“ |
|
|
|
|
Buch zuklappen
zurück zu Kapitel 8
Inhaltsverzeichnis
weiter zu Kapitel 10 |
|
|